Schulhunde - Lernen mit der Pfote
Schulhunde sind speziell ausgebildete Hunde, die im Schulalltag gezielt eingesetzt werden, um das Lernklima zu verbessern und die emotionale Entwicklung von Kindern zu fördern. Immer mehr Schulen - auch im Erzgebirge - setzen auf die positiven Effekte eines Schulhundes.
Schulhunde-Teams bestehen aus einer Lehrkraft mit pädagogischer und hundespezifischer Zusatzqualifikation sowie einen dafür geeigneten Hund. Die Anwesenheit des Hundes motiviert Schüler, stärkt die Empathie und fördert verantwortungsbewusstes Handeln. In vielen Schulen wird der Hund gezielt in pädagogische Aktivitäten eingebunden, z.B. in Leseübungen oder Konfliktlösungen.
Ein Schulhund ersetzt keine Therapie, ist aber ein wirksamer Begleiter im schulischen Alltag.
Voraussetzung für die Ausbildung
- Bestander Eignungstest
- Mindestalter Hund: 10 Monate
- Hundehalter gehört zur Berufsgruppe von Pädagogen
Ausbildungsdauer
- Theorie in 8 Modulen
- 20 Praxiseinheiten (bei Bedarf mehr)
- Hausarbeit
Gesamtdauer ca. 6 Monate
Ausbildungsinhalte
- Eignungstest (Praxistest zur Eignung des Hundes)
Theoretische Inhalte
- Gesetzesgrundlagen
- Bedürfnisse des Hundes
- Hundeverhalten verstehen & erkennen
- Lernverhalten
- Erste Hilfe am Hund
- Voraussetzungen für den Einsatz als Schulhund
- Humanpsychologie / Pädagogik
- Einsatzmöglichkeiten des Hundes
Praktische Inhalte
- Grundgehorsam
- Alltagstraining
- Trainingseinheiten im Einsatzbereich
- Individuelles Training nach Einsatzbereich
Kosten
100,- EUR für den Eignungstest
2000- EUR zzgl. Prüfungsgebühr des Veterinäramtes
(alle Preise inkl. MwSt.)
Abschluss
- Theorie- & Praxisprüfung durch die Ausbilder/Dozenten mit Zertifikat
- Abnahme durch eine theoretische/schriftliche Prüfung des Veterinäramtes (Erzgebirgskreis, weitere Kreise auf Anfrage)
Du bis Pädagoge und möchtest deinen Hund gern zum Schulhund ausbilden?
Wir freuen uns auf deine Anfrage!